Studien zu Gynäkologischen Tumoren

Gebärmutterkrebs

Identifizierung des Wächterlymphknotens beim Gebärmutterkrebs oder dessen Vorstufen

Titel deutsch Eine prospektive Studie über unterschiedliche Methoden zur Identifizierung des Wächterlymphknotens beim Gebärmutterkrebs
Titel englisch A prospective validation trial on sentinel lymph node mapping in endometrial cancer patients using different injection sites
Zusammenfassende Beschreibung In den letzten Jahrzehnten hat sich bei verschiedenen Krebserkrankungen das Konzept des Wächterlymphknotens durchgesetzt. Als Wächterlymphknoten werden diejenigen Lymphknoten bezeichnet, die im Abflussgebiet der Lymphflüssigkeit eines bösartigen Tumors an erster Stelle liegen. Sind in diesen Lymphknoten bereits Verbände von Tumorzellen mit dem Lymphfluss verschleppt worden, so finden sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch weitere Metastasen in der Umgebung. Sind dagegen die Wächterlymphknoten tumorfrei, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass weitere Lymphknotenmetastasen vorliegen.
Wir wollen mit dieser Studie unterschiedliche Methoden zur Identifizierung des Wächterlymphknotens beim Gebärmutterkrebs untersuchen. Dazu verwenden wir einen fluoreszierenden Farbstoff, Indozyaningrün (ICG), welcher nach dem Zufallsprinzip entweder in den Gebärmutterhals oder in den Tumor gespritzt wird. Der Farbstoff wird sich danach in einem oder mehreren Lymphknoten anreichern, den sogenannten Wächterlymphknoten. Mithilfe spezialisierter Kamerasysteme können wir diese Lymphknoten darstellen und selektiv entfernen.
Danach erfolgt die Entfernung der Gebärmutter, der Eileiter und der Eierstöcke. Diese werden während der Operation mikroskopisch untersucht, und anhand der Resultate wird entschieden, ob noch weitere Lymphknoten entfernt werden müssen (gemäss den europäischen Leitlinien). Nach 6 Wochen, 6 Monaten und nach 1 Jahr werden wir eine ambulante Kontrolluntersuchung in unserer Sprechstunde durchführen.
Phase/Biobank/etc.
Studienleiter Dr. med. Andrea Papadia
Study-Nurse Barbara Rohrbach
Back-up
Status offen
BASEC-Nummer 2019-00324
KOFAM SNCTP000002262
WHO-Register-Nummer
Insel-Nummer 3345

Zervixkarzinom

INCB 54828-207

Titel deutsch Eine offene, einarmige, multizentrische Phase-II-Studie zur Evaluierung der Wirksamkeit und Sicherheit von Pemigatinib bei Patienten mit zuvor behandelten, lokal fortgeschrittenen/metastasierten oder inoperablen malignen soliden Tumoren mit aktivierenden FGFR-mutationen oder -translokationen (FIGHT-207) FGFR ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung «Fibroblast Growth Factor Receptor» zu Deutsch: Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Rezeptor; hierbei handelt es sich um ein Eiweiss [Protein]
Titel englisch A PHASE 2, OPEN-LABEL, SINGLE-ARM, MULTICENTER STUDY TO EVALUATE THE EFFICACY AND SAFETY OF PEMIGATINIB IN PARTICIPANTS WITH PREVIOUSLY TREATED LOCALLY ADVANCED/METASTATIC OR SURGICALLY UNRESECTABLE SOLID TUMOR MALIGNANCIES HARBORING ACTIVATING FGFR MUTATIONS OR TRANSLOCATIONS
Beschreibung Ziel dieser Studie ist die Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit von Pemigatinib bei Teilnehmern mit vorbehandelten lokal fortgeschrittenen/metastasierten oder chirurgisch nicht resektablen soliden malignen Tumoren mit aktivierenden FGFR-Mutationen oder -translokationen.
Phase/Biobank/ect. Phase 3
Studienleiter Dr. med. Martin Berger
Study-Nurse Yaël Balderer
Back-up Antje Kramer
Status aktiv seit 09.06.2020
BASEC Nummer 2019-01290
KOFAM SNCTP000003699
WHO-Register-Nummer NCT03822117
Insel-Nummer 4215