Studien zu Lebensqualität und Supportivtherapie


Lebensqualität

eDistressScreen

Titel deutsch Verbesserung der Erfassung von psychischen Belastungen und der Überweisung bei erhöhter Belastung bei Patienten mit Krebs
Titel englisch Improving screening and referral for psychological distress in adult cancer patients: a non-randomized feasibility pilot of an electronic screening (eDistressScreen)
Beschreibung Wir wollen mit diesem Projekt die Machbarkeit einer wiederholten elektronischen Erfassung des Wohlbefindens und der psychischen Belastung untersuchen, um Patient*innen, die im Rahmen ihrer Krebserkrankung psychisch belastet sind, identifizieren zu können und die Überweisung zu psychoonkologischen Unterstützungsangeboten zu verbessern. Es können alle Patient*innen teilnehmen, bei denen in den letzten 4 Wochen eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde und die an der Universitätsklinik für Medizinische Onkologie, an der Universitätsklinik für Radio-Onkologie, am Gynäkologischen Krebszentrum oder am Brustzentrum des Universitätsspitals, Inselspital Bern behandelt werden. Ausserdem müssen teilnehmende Personen mindestens 18 Jahre alt sein, ein Mobiltelefon (Smartphone), ein Tablet oder einen Computer besitzen und Deutsch gut verstehen und lesen können. Nicht teilnehmen können Patient*innen, bei denen das Behandlungsteam eine Teilnahme an diesem Projekt als nicht zumutbar erachtet.
Studienleiter Dr. med. Jürg Bernhard
Study-Nurse Olivia Aerni
Study-Nurse Yaël Balderer
Status aktiv seit
BASEC Nummer 2020-02317
KOFAM
WHO-Register-Nummer
Insel-Nummer 4533

Supportivtherapie

Caprice Study

Titel deutsch Optimaler Zeitpunkt für eine Bewegungstherapie bei Patientinnen und Patienten mit Brust- und Lymphdrüsenkrebs unter Chemotherapie
Titel englisch Importance of exercise training therapy timing with regard to cardiotoxicity and patient preference in early breast cancer patients undergoing adjuvant chemo-therapy
Beschreibung Es ist bekannt, dass ein Bewegungsprogramm während oder nach der Chemotherapie die Nebenwirkungen der Chemotherapie vermindert, nämlich die körperliche Fitness und die Krebsmüdigkeit verbessert. Es gibt Hinweise von Tierstudien, dass körperliches Training ausserdem die schädlichen Nebenwirkungen der Chemotherapie auf Herz und Gefässe eindämmen kann, wenn das Training vor oder während der Chemotherapie stattfindet. Unsere Studie untersucht, ob auch bei Patientinnen und Patienten mit Brust- und Lymphdrüsenkrebs eine Bewegungstherapie während der Chemotherapie das Herz vor Nebenwirkungen der Chemotherapie besser schützt als eine Bewegungstherapie anschliessend an die Chemotherapie. In die Studie eingeschlossen werden Patientinnen und Patienten mit Brust- oder Lymphdrüsenkrebs, die sich zum ersten Mal einer Anthracyclin-basierten Chemotherapie unterziehen und an einer Bewegungstherapie teilnehmen möchten. Durch das Los werden die Studienteilnehmer/-innen einer Gruppe zugeteilt, die das Bewegungsprogramm während der Chemotherapie durchführt, oder einer Gruppe, die das Bewegungsprogramm nach Abschluss der Chemotherapie durchführt. Für beide Gruppen dauert die Bewegungstherapie 12 Wochen, während derer die Studienteilnehmer/-innen zweimal pro Woche eine Trainingslektion von 90 Min. am wohnortnahen Zentrum besuchen sollen sowie zusätzliche 60 Min. selbständig trainieren sollen. Die körperliche Aktivität aller Studienteilnehmer/-innen wird während der 6-monatigen Studienteilnahme mit einem Schrittzähler dokumentiert. Es finden zu drei Zeitpunkten Messungen statt, vor Beginn der Chemotherapie, nach 12 Wochen und nach weiteren 12 Wochen. Die Messungen beinhalten Herzultraschall, Blutentnahme, Blutdruck, ein Leistungstest auf dem Fahrradergometer, sowie einen Fragebogen bezüglich Lebensqualität und Krebsmüdigkeit. In einem Interview fragen wir die Patientinnen und Patienten nach den Vor- und Nachteilen eines Trainings während oder nach der Chemotherapie.
Studienleiter Dr. med. M. Rabaglio
Status aktiv seit 16.05.2019
BASEC Nummer 2018-02099
KOFAM SNCTP000003226
WHO-Register-Nummer NCT03850171
Insel-Nummer 3900

ERYT/CoordiFit-Study

Titel deutsch Wirksamkeit von Bewegungstherapie gegen Fatigue (chronische Müdigkeit) bei Patientinnen mit metastasierter Brustkrebserkrankung
Titel englisch Effect of slow movement therapy in the treatment of fatigue in metastatic breast cancer patients
Beschreibung In dieser Studie werden 196 Patientinnen entweder der Gruppe ERYT (Eurythmietherapie) oder CoordiFit (sanftes Fitnesstraining) zufällig zugeteilt. Die Übungsperiode dauert für die einzelne Teilnehmerin 20 Wochen, und zwei Nachbeobachtungen (online Fragebögen) erfolgen nach 6 und 12 Monaten. Status
BASEC Nummer 2018-02099
KOFAM SNCTP000003226
WHO-Register-Nummer
Insel-Nummer 4326

PAMAL Trial

PAMAL Trial

Titel deutsch Monitoring der Aktivität durch Schrittzähler nach autologer Transplantation bei Lymphom- und Myelompatienten, eine Phase II Studie (PAMAL-trial).
Titel englisch Pedometer-based activity monitoring after autologous transplantation in lymphoma and myeloma patients
Beschreibung Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob das Wiedererlangen einer niedrigen Aktivität (low active, definiert als eine tägliche Schrittzahl von mindestens 5000 Schritt) einhergeht mit der Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit. Das primäre Ziel der Studie ist es also zu zeigen, dass die Wiedererlangung einer täglichen Aktivität von 5000 Schritten innerhalb von 30 Tagen nach autologer Transplantation einhergeht mit einer höheren Wahrscheinlichkeit, die berufliche Tätigkeit auch innerhalb von 100 Tagen nach autologer Transplantation wieder aufzunehmen. Die Hochdosis-Chemotherapie und die autologe Stammzelltransplantation selber sind in dieser Studie nicht untersucht. Sie bleiben also identisch bei allen Patienten in dieser Studie und werden standartmässig durchgeführt. Die Studie selber beginnt 10 Tage nach autologer Transplantation und endet 100 Tage nach autologer Transplantation.
Phase/Biobank/ect. Beobachtungsstudie
Studienleiter Prof. Dr. Thomas Pabst
Study-Nurse Irene Reusser
Status aktiv seit 20.11.2017
BASEC Nummer 2017-01223
KOFAM 39749
WHO-Register-Nummer NCT03238599
Insel-Nummer 3433

eDistressScreen

Titel deutsch Verbesserung der Erfassung von psychischen Belastungen und der Überweisung bei erhöhter Belastung bei Patienten mit Krebs
Titel englisch Improving screening and referral for psychological distress in adult cancer patients: a non-randomized feasibility pilot of an electronic screening (eDistressScreen)
Beschreibung Wir wollen mit diesem Projekt die Machbarkeit einer wiederholten elektronischen Erfassung des Wohlbefindens und der psychischen Belastung untersuchen, um Patient*innen, die im Rahmen ihrer Krebserkrankung psychisch belastet sind, identifizieren zu können und die Überweisung zu psychoonkologischen Unterstützungsangeboten zu verbessern. Es können alle Patient*innen teilnehmen, bei denen in den letzten 4 Wochen eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde und die an der Universitätsklinik für Medizinische Onkologie, an der Universitätsklinik für Radio-Onkologie, am Gynäkologischen Krebszentrum oder am Brustzentrum des Universitätsspitals, Inselspital Bern behandelt werden. Ausserdem müssen teilnehmende Personen mindestens 18 Jahre alt sein, ein Mobiltelefon (Smartphone), ein Tablet oder einen Computer besitzen und Deutsch gut verstehen und lesen können. Nicht teilnehmen können Patient*innen, bei denen das Behandlungsteam eine Teilnahme an diesem Projekt als nicht zumutbar erachtet.
Studienleiter Dr. med. Jürg Bernhard
Study-Nurse Olivia Aerni
Study-Nurse Yaël Balderer
Status aktiv seit
BASEC Nummer 2020-02317
KOFAM
WHO-Register-Nummer
Insel-Nummer 4533