Studien Stammzelltransplantation, zelluläre Therapien und CAR-T

BAL-trial

Titel deutsch Brentuximab Vedotin und Autologe Stammzell-Transplantation bei CD30+ Lymphomen (BAL-Studie).
Titel englisch Brentuximab Vedotin and BeEAM high-dose chemotherapy (B-BeEAM) with autologous stem cell transplantation for CD30+ lymphomas, a phase I/II study (the BAL-trial).
Beschreibung Lymphome sind bösartige Lymphdrüsen-Erkrankungen. Ein Teil der Lymphome exprimiert an der Oberfläche der Lymphomzellen. HD CT mit ASZT haben definitve Heilungschancen bei CD30+ Lymphomen, insbesondere auch bei Patienten mit einem Rückfall (Rezidiv) oder bei Patienten, die nicht ansprechen auf die Erstlinien Therapie (refraktäre Lymphome). In dieser Studie wird das Medikament BV untersucht bei CD30+ Lymphom Patienten. BV ist eine Kombination (Konjugat) von einem Antikörper (Abwehrstoff) und einem Chemotherapeutikum (chemische Substanz), ein sogenanntes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC): es ist zusammengesetzt aus einem Antikörper verbunden mit dem chemischen Wirkstoff Monomethylauristatin E (MMAE). BV ist zugelassen in der Schweiz für die Behandlung von Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem CD30+ Hodgkin-Lymphom (HL) nach einer ASZT oder nach zumindest zwei vorherigen Behandlungen, falls eine SZT keine Behandlungsmöglichkeit darstellt. Zudem ist BV zugelassen für die Behandlung von Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem anaplastischen grosszelligen Lymphom (sALCL). Hochdosis-Chemotherapien mit ASZT haben kurative Zielsetzungen (Heilungspotential) bei CD30+ Lymphomen, insbesondere auch bei Patienten mit einem ersten Rückfall eines Hodgkin Lymphoms oder bei sALCL; allerdings werden auch hier Rückfälle in gegen 50% der Patienten leider beobachtet. Eine Verbesserung der Heilungsrate mit ASZT bei CD30+ Lymphomen ist ein dringendes klinisches Bedürfnis. BV ist eine ausgesprochen wirksame Behandlung bei CD30+ Lymphomen mit hervorragenden Ansprechraten. Allerdings ist mit BV als alleinige Therapie kein dauerhaftes krankheitsfreies Überleben (Remission) möglich und die Patienten rezidivieren nach Monaten bis allenfalls wenigen Jahren. In dieser Studie wird nun erstmals die Wirksamkeit von BV zusammen mit einer Standard Hochdosis-Chemotherapie nach dem BeEAM Schema (Bendamustine, Etoposide, Cytarabine und Melphalan) studiert.
Phase/Biobank/ect. Phase I
Studienleiter Prof. Dr. Thomas Pabst
Study-Nurse Martin Lange
Back-up Anke Klingenberg-Rettich
Status aktiv seit 03.09.2018
BASEC Nummer 2016-01351
KOFAM SNCTP000002600
WHO-Register-Nummer NCT03187210
Insel-Nummer 3403

C-145-04

Titel deutsch Eine multizentrische Phase-2-Studie zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit der Verwendung von 4 autologen tumorinfiltrierenden Lymphozyten (LN-145) bei Patientinnen mit rezidivierendem, metastasiertem oder persistierendem Zervixkarzinom.
Titel englisch A Phase 2, Multicenter Study to Evaluate the Efficacy and Safety Using Autologous Tumor Infiltrating Lymphocytes (LN-145) in Patients with Recurrent, Metastatic or Persistent Cervical Carcinoma
Beschreibung Diese Studie wird durchgeführt, um herauszufinden, ob LN-145 (als „Prüfpräparat“ bezeichnet) bei Verabreichung als Einzeltherapie sicher und vorteilhaft bei der Behandlung von Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs ist, wenn die vorherige Behandlung nicht funktioniert hat. LN-145 ist ein sich in der Erprobung befindliches Produkt. „In der Erprobung“ bedeutet, dass das Medikament bisher noch nicht durch SwissMedic oder eine andere Gesundheitsbehörde zugelassen ist. LN-145 wird erzeugt, indem ein Stück Ihres eigenen Tumors in eine zentrale Produktionsstätte (oder ein Labor) gesendet wird, um die T-Zellen Ihres eigenen Körpers zu isolieren und zu züchten, um sie wieder in Ihren Körper einzubringen, wo sie bei der Bekämpfung Ihres Tumors helfen können. LN-145 ist eine autologe zelluläre Therapie, d. h. die Abwehrzellen stammen aus Ihrem eigenen Tumor. Die TIL-Therapie mit LN-145 beinhaltet die in einer Gewebekultur durchgeführte Isolierung und Aktivierung der aus Ihrem Tumor gewonnenen Abwehrzellen (T-Zellen). Anschließend werden Ihnen die Zellen als Infusion verabreicht und können dann Ihren Tumor angreifen.
Die vorgängig zur LN-145-Therapie verabreichte Medikation umfasst eine Chemotherapie mit Cyclophosphamid und Fludarabin. Damit wird Ihr Körper vorbereitet, dass LN-145 so aufgenommen wird, dass die T-Zellen die beste Möglichkeit erhalten, Ihren Tumor anzugreifen. Nach Erhalt der LN-145-Infusion wird Ihnen eine Medikation namens Interleukin-2 (IL-2, Proleukin®) verabreicht. Wegen der möglichen Nebenwirkungen wie Fieber und tiefer Blutdruck wird dies auf der Intensivstation verabreicht. Das TIL-Therapieregime wird auch zur Behandlung von Patienten mit anderen fortgeschrittenen Tumorkrankheiten untersucht.
Die Behandlung bewirkte bei einem Teil dieser Patienten ein teilweises Ansprechen, bei anderen die vollständige Remission des Tumors. Die Behandlung wurde von den Patienten gut vertragen, die Nebenwirkungen waren beherrschbar.
Phase/Biobank/ect. Human pharmacology (Phase I): no Therapeutic exploratory (Phase II): yes Therapeutic confirmatory - (Phase III): no Therapeutic use (Phase IV): no
Studienleiter PD Dr. med. Urban Novak
Study-Nurse Nicole Corballis
Back-up Farzaneh Borner
Status aktiv seit 20.12.2018
BASEC Nummer 2017-02024
KOFAM SNCTP000002862
WHO-Register-Nummer EUCTR2016-003447-11-DE
Insel-Nummer 3747

EORTC 1407-GUCG (TIGER)

Titel deutsch Die TIGER Studie zum Vergleich der Wirksamkeit und Verträglichkeit von vier Zyklen einer intensiven Chemotherapie in herkömmlicher Menge mit einer "Hochdosis-Chemotherapie" und autologer Stammzelltransplantation.
Titel englisch A Randomized Phase III Trial Comparing Conventional-Dose Chemotherapy Using Paclitaxel, Ifosfamide, and Cisplatin (TIP) With High-Dose Chemotherapy Using Mobilizing Paclitaxel Plus Ifosfamide Followed by High-Dose Carboplatin and Etoposide (TI-CE) as First Salvage Treatment in Relapsed or Refractory Germ Cell Tumors
Beschreibung Die TIGER Studie ist eine Untersuchung, bei der zwei seit Jahren in der Routine eingesetzten Therapieverfahren bezüglich ihrer Wirksamkeit und Verträglichkeit miteinander verglichen werden. Das eine Verfahren beinhaltet vier Zyklen einer intensiven Chemotherapie in herkömmlicher Menge. Bei dem anderen Verfahren wird die Chemotherapie in der Menge deutlich gesteigert, was die Übertragung von blutbildenden Vorläuferzellen erfordert (sogenannte "Hochdosis-Chemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation")
Phase/Biobank/ect. Phase 3
Studienleiter Prof. Dr. Thomas Pabst
Study-Nurse Yaël Balderer
Back-up Antje Kramer
Status aktiv seit 08.07.2019
BASEC Nummer 2016-01487
KOFAM SNCTP000002278
WHO-Register-Nummer NCT02375204
Insel-Nummer 3514

GC-LTFU-001

Titel deutsch
Titel englisch LONG-TERM FOLLOW-UP PROTOCOL FOR SUBJECTS TREATED WITH GENE-MODIFIED T CELLS
Beschreibung
Studienleiter PD Dr. med. U. Novak, Präsident der Lymphomgruppe der SAKK
Study-Nurse Martin Lange
Back-up Karin Pagalies
Status aktiv seit 23.09.2020
BASEC Nummer 2019-00543
Insel-Nummer 4213

IOV-COM-202

Titel deutsch Eine multizentrische Studie der Phase II zu körpereigenen Tumor-infiltrierenden Lymphozyten (LN-144 oder LN-145) bei Patienten mit soliden Tumoren.
Titel englisch A Phase 2, Multicenter Study of Autologous Tumor Infiltrating Lymphocytes (LN 144 or LN-145) in Patients With Solid Tumors.
Beschreibung Dies ist eine offene Studie, das bedeutet, dass der Prüfarzt, das Studienpersonal und der Patient wissen, welche Behandlung angewandt wird. Die Dauer der Studienteilnahme beträgt bis zu 5 Jahre.
Patienten, mit metastatischem Melanom (Kohorte 1) erhalten LN-144 zusammen mit Pembrolizumab; HNSCC (Kohorte 2) wird mit LN-145 und Pembrolizumab behandelt; Patienten mit NSCLC (Kohorte 3) erhalten LN-145 alleine.
Das in dieser klinischen Studie verwendete Prüfpräparat, LN-144/LN-145, besteht aus speziellen, Lymphozyten genannten weissen Blutkörperchen oder «T-Zellen», die aus dem eigenen Tumor gewonnen werden, nachdem ein kleiner Teil des Tumors chirurgisch entfernt wurde. Dieser Teil wird an ein zentrales Labor gesandt, in welchem die T-Zellen, die den Tumor infiltriert haben, isoliert und vermehrt werden, um das LN-144/LN-145-Prüfpräparat zu erzeugen. Die TIL-Therapie umfasst die Vermehrung und Aktivierung der aus dem Tumor gewonnen T-Zellen und ihre nachfolgende Infusion in den Körper, wo sie dann den Tumor angreifen können.
Eine Vorbehandlung mit Chemotherapie-Medikamenten bereitet den Körper darauf vor, das LN-144/LN-145-Prüfpräparat zu erhalten und den T-Zellen die beste Gelegenheit zum Angriff auf den Tumor zu geben. Nach der LN-144/LN-145-Infusion wird ein Medikament mit Namen Interleukin-2 (IL-2, Proleukin®) verabreicht. Dies ist ein natürlich vorkommendes Protein, das den weissen Blutkörperchen/T-Zellen hilft, wirksamer gegenüber Krebszellen zu sein. Ein weiteres Medikament zur Behandlung von Patienten mit metastatischem Melanom und HNSCC ist Pembrolizumab (Keytruda®). Es ist in den USA zugelassen, jedoch nicht in der Schweiz.
Die zuständige kantonale Ethikkommission und Swissmedic haben diese Studie geprüft und bewilligt.
Phase/Biobank/ect. Phase 2
Studienleiter Dr. med. S. Haefliger
Study-Nurse Nicole Corballis
Back-up Yaël Balderer
Status aktiv seit 22.10.2019
BASEC Nummer 2018-01915
KOFAM SNCTP000003376
WHO-Register-Nummer NCT03645928
Insel-Nummer 3953

JCAR017-BCM-001 (CAR T)

Titel deutsch Eine Studie zur Bestimmung der Wirksamkeit und Sicherheit von JCAR017 bei erwachsenen Teilnehmern mit aggressivem B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom
Titel englisch A study to assess the efficacy and safety of JCAR017, a CAR-T cell therapy, in adults with aggressive B-Cell Non-Hodgkin Lymphoma
Beschreibung Der Zweck dieser Studie ist es, festzustellen, ob die experimentelle Therapie namens JCAR017 bei der Behandlung von aggressiven (schnell wachsenden) Lymphomen wirksam ist. JCAR017 ist eine CAR-T-Zell-Therapie, bei der die Immunzellen eines Patienten im Labor verändert werden, so dass sie Krebszellen angreifen. Die JCAR017 T-Zellen werden für jeden Patienten der in die Studie eingeschlossen wird individuell produziert. Dafür werden Abwehrzellen, sogenannte T-Zellen, mittels Apherese aus dem Blut entnommen und in einem Labor so modifiziert, dass ihre T-Zellen (jetzt JCAR017-T-Zellen genannt) an einen Rezeptor namens CD19 binden können, der auf der Oberfläche der Lymphomzellen zu finden ist. Die JCAR017-T-Zellen, die dann per Infusion den Patienten zurückgegeben werden, sind nun in der Lage, die Lymphomzellen zu erkennen und zu zerstören. Eingeschlossen werden können PatientInnen mit Rückfällen aggressiver Lymphome, bei welchen nach einer Vorbehandlung eine intensive Chemotherapie nicht möglich ist.
Diese Studie wird aus 3 Phasen bestehen:
- Die Vorbehandlungsphase besteht aus einer Untersuchung zur Beurteilung, ob die Patienten alle Aufnahmekriterien zur Teilnahme an der Studie erfüllen, und aus der Entnahme ihrer T-Zellen.
- Die Behandlungsphase beinhaltet im Spital eine Chemotherapie, die die JCAR017-T-Zellen zum Wachstum in Körper der Patienten befähigt, gefolgt von der JCAR017-Infusion einige Tage später,. und eine Nachbeobachtungsphase.
- Die Patienten werden nach ihrer JCAR017 T-Zellen Infusion etwa 2 Jahre lang hinsichtlich Sicherheit, Wirksamkeit und gesundheitsbezogener Lebensqualität beobachtet.“
Phase/Biobank/etc Human pharmacology (Phase I): no Therapeutic exploratory (Phase II): yes Therapeutic confirmatory - (Phase III): no Therapeutic use (Phase IV): no
Studienleiter PD Dr. med. U. Novak, Präsident der Lymphomgruppe der SAKK
Study-Nurse Martin Lange
Back-up Karin Pagalies
Status aktiv seit 27.05.2019
BASEC Nummer 2018-00628
KOFAM SNCTP000003121
WHO-Register-Nummer EUCTR2017-000106-38-AT
Insel-Nummer 3821

JCAR017-BCM-003 (CAR T)

JCAR017-BCM-003 (CAR T)

Titel deutsch Studie zum Vergleich der Wirksamkeit und Sicherheit von JCAR017 mit dem Behandlungsstandard bei Erwachsenen mit aggressivem B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom
Titel englisch A Study to Compare the Efficacy and Safety of JCAR017 to Standard of Care in Adult Subjects With High-risk, Transplant-eligible Relapsed or Refractory Aggressive B-cell Non-Hodgkin Lymphomas TRANSFORM
Beschreibung Der Zweck dieser Studie besteht darin, den derzeitigen Behandlungsstandard für aggressive Lymphknotenkrebserkrankungen mit der CAR-T-Zell-Therapie JCAR017 zu vergleichen Die JCAR017-Therapie ist eine experimentelle Therapie, die noch nicht auf dem Markt oder zur Verwendung an Menschen zugelassen ist.
Bei der untersuchen Erkrankung sind Abwehrzellen / T-Zellen nicht in der Lage die kranken Lymphomzellen im Körper zu erkennen, so dass das körpereigene Immunsystem diese nicht zerstören kann. Bei der Therapie mit JCAR017-T-Zellen werden eigene T-Zellen dem Körper entnommen und im Labor so verändert, dass diese veränderten T-Zellen die kranken Lymphomzellen erkennen und zerstören.
Die JCAR017-T-Zellen werden über eine Infusion dem Körper zugeführt.
Es ist geplant, dass ca. 200 Patienten weltweit in diese Studie aufgenommen werden. Die Studiendauer eines einzelnen Patienten beläuft sich auf maximal etwa 3 Jahre.
Phase/Biobank/ect. Phase 3
Studienleiter PD Dr. med. U. Novak, Präsident der Lymphomgruppe der SAKK
Study-Nurse Martin Lange
Back-up Anke Klingenberg-Rettich
Back-up Ursula Riesen
Back-up Doris Jäggi Meinken
Status aktiv seit 19.12.2019
BASEC Nummer 2018-00499
KOFAM SNCTP000003546
WHO-Register-Nummer NCT03575351
Insel-Nummer 4054

MOCCCA-trial

MOCCCA-trial

Titel deutsch Vergleich einer Stammzell-Mobilisation (= Therapie um Stammzellen aus dem Knochenmark ins Blut übertreten zu lassen) mit Chemotherapie und Wachstumsfaktoren (= G-CSF) gegenüber einer alleinigen Stammzell-Mobilisation mit Wachstumsfaktoren (= G-CSF)
Titel englisch A randomized phase II trial comparing stem cell mobilization with chemotherapy and cytokine (G-CSF) versus cytokine alone in myeloma patients.
Beschreibung Hochdosis-Chemotherapie mit Transplantation eigener Blutstammzellen (autologe Stammzellen) nach einer vorgängigen Chemotherapie ist Standard in der ersten Behandlung bei Patienten mit Multiplem Myelom. Zwingend müssen vor Hochdosis-Chemotherapie eigene Stammzellen gesammelt werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es gibt eine Einigung, dass Blut als Quelle für die Stammzellen verwendet wird. Um Stammzellen aus dem Knochenmark ins Blut übertreten zu lassen, bedarf es einer entsprechenden Stimulation (= Mobilisationsbehandlung). Weltweit ist eine Einmaldosis knochenmarksunterdrückende Chemotherapie mit Cyclophosphamid gefolgt von einer Wachstumssfaktorstimulation mit G-CSF das am häufigsten verwendete Schema. Alternativ wird an einigen Zentren eine alleinige Wachstumsfaktorstimulation mit G-CSF durchgeführt. In der Schweiz ist seit über zehn Jahren eine Mobilisation mit einer Einzeldosis nicht-knochenmarksunterdrückenden Chemotherapie mit Vinorelbin gefolgt von einer Wachstumsfaktorstimulation mit G-CSF Standard. Da die Vorbehandlung bei Myelom-Patienten häufig zu einer Nervenschädigung führen kann, die durch die Gabe von Vinorelbin noch schlimmer werden kann, wird alternativ bei Patienten mit Nervenschädigung eine Einzeldosis Gemcitabin gefolgt von G-CSF eingesetzt. Auf Zufall beruhende Vergleiche zwischen den verschiedenen Möglichkeiten fehlen bisher. Dies ist bedauerlich, da alle Optionen ihre Patienten-spezifischen Vor- und Nachteile mit sich bringen. Chemotherapie-Mobilisationen sind vergesellschaftet mit vermehrten Nebenwirkungen und Verabreichungs-bedingten Kosten. Wachstumsfaktorstimulation alleine kann zu einem erhöhten Bedarf für das Notfall-Medikament Plerixafor (bei ungenügender Stammzell-Mobilisation) führen und somit zu vermehrten Kosten. In dieser Studie werden diese beiden Optionen daher vergleichen. Es ist das Ziel, die Mobilisation mit Vinorelbin resp. Gemcitabin + G-CSF direkt mit einer alleinigen Mobilisation mit G-CSF zu vergleichen.
Phase/Biobank/ect. Phase 2
Studienleiter Dr. med. Barbara Jeker
Co-Investigator Prof. Dr. Thomas Pabst
Study-Nurse Monika-Krista Zackel
Back-up Anke Klingenberg-Rettich
Status aktiv seit 20.09.2018
BASEC Nummer 2018-00615
KOFAM SNCTP000002952
WHO-Register-Nummer NCT03442673
Insel-Nummer 3738

PAMAL Trial

PAMAL Trial

Titel deutsch Monitoring der Aktivität durch Schrittzähler nach autologer Transplantation bei Lymphom- und Myelompatienten, eine Phase II Studie (PAMAL-trial).
Titel englisch Pedometer-based activity monitoring after autologous transplantation in lymphoma and myeloma patients
Beschreibung Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob das Wiedererlangen einer niedrigen Aktivität (low active, definiert als eine tägliche Schrittzahl von mindestens 5000 Schritt) einhergeht mit der Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit. Das primäre Ziel der Studie ist es also zu zeigen, dass die Wiedererlangung einer täglichen Aktivität von 5000 Schritten innerhalb von 30 Tagen nach autologer Transplantation einhergeht mit einer höheren Wahrscheinlichkeit, die berufliche Tätigkeit auch innerhalb von 100 Tagen nach autologer Transplantation wieder aufzunehmen. Die Hochdosis-Chemotherapie und die autologe Stammzelltransplantation selber sind in dieser Studie nicht untersucht. Sie bleiben also identisch bei allen Patienten in dieser Studie und werden standartmässig durchgeführt. Die Studie selber beginnt 10 Tage nach autologer Transplantation und endet 100 Tage nach autologer Transplantation.
Phase/Biobank/ect. Beobachtungsstudie
Studienleiter Prof. Dr. Thomas Pabst
Study-Nurse Irene Reusser
Status aktiv seit 20.11.2017
BASEC Nummer 2017-01223
KOFAM 39749
WHO-Register-Nummer NCT03238599
Insel-Nummer 3433